Armut im Alter - Wenn Arbeit nicht mehr reicht
Immer mehr Menschen in Deutschland sind im Alter von Armut bedroht – auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Altersarmut betrifft dabei längst nicht nur jene, die wenige Jahre gearbeitet haben oder auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Selbst Menschen mit jahrzehntelanger Berufstätigkeit stehen im Ruhestand oft vor existenziellen Herausforderungen.
In Rheinland-Pfalz sind aktuell 21 Prozent der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Alter von Armut bedroht. Im Saarland ist ebenfalls mehr als jede*r Fünte betroffen. Das geht aus einer Anfrage der Partei „Die Linke“ an die Bundesregierung hervor.
Wer weniger als 2.750 Euro brutto verdient, muss im Alter mit einer Rente von durchschnittlich 1.231 Euro auskommen – und liegt damit unter der Armutsgrenze von 1.378 Euro.
Besonders betroffen sind Frauen, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, Beschäftigte in prekären oder befristeten Arbeitsverhältnissen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Der SWR hat die Thematik aufgegriffen und unsere stellvertretende Landesgeschäftsführerin Regine Schuster zum Interview eingeladen. Darin macht sie deutlich: Altersarmut ist kein individuelles Versagen, sondern ein gesellschaftliches Problem, das entschlossen bekämpft werden muss.
Die Sendung können Sie hier ansehen: https://www.ardmediathek.de/video/swr-aktuell-rheinland-pfalz/sendung-19-30-uhr-vom-25-7-2025/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTYwNDI
Der Beitrag startet ab 2:35 Min, das Interview mit Frau Schuster beginnt ab 5:05 Min.